Kosten für professionelles Webdesign
Website

Wieviel kostet eine Firmen-Website?

Auf UnternehmerInnen kommen viele Kosten zu. Wer erfolgreich sein will, setzt sein Kapital sinnvoll ein. Und gerade im Marketing kann man schnell viel Geld loswerden.

Die Frage nach den Kosten für das Erstellen einer professionellen Website ist berechtigt. Nur ist die Antwort nicht ganz so einfach. Ich versuche, sie hier trotzdem zu formulieren. 

Wenn Sie ein Unternehmen gründen, müssen Sie vermutlich Anschaffungen tätigen, um die Geschäftstätigkeit überhaupt ausüben zu können. Sie brauchen Mobiliar fürs Büro oder ein Fahrzeug, Werkzeug oder gar Maschinen. 

Ausserdem brauchen Sie Briefpapier, Visitenkarten, eine Software für die Auftragsabwicklung. Und eine professionelle Firmen-Homepage*. 

Obwohl für viele Kleinunternehmen Investitionen im Bereich Marketing eher ein notwendiges Übel sind, diskutiert heute eigentlich niemand mehr darüber, ob man als Unternehmen eine Website braucht oder ob’s auch ohne geht. 

Was hingegen immer wieder Diskussionen auslöst sind die Kosten für eine Website. “Wieviel kostet es, eine Homepage erstellen zu lassen?” ist dann auch einer der häufigsten Sätze, die man von frischen Firmengründern hört.

Eine Frage, die absolut verständlich ist, gerade in Hinblick auf die eingangs erwähnten Punkte. Gleichzeitig aber auch eine Frage, die man so auf die Schnelle unmöglich seriös beantworten kann. 

Es kommt drauf an…

Wenn Sie in einen Fahrradladen gehen und den Verkäufer fragen, was ein Fahrrad kostet, wird der Ihnen auch nicht einfach so einen Preis sagen können. 

Es gibt Fahrräder für wenige hundert Franken. Wenn Sie aber ein besonders leichtes Rennrad wollen, steigt der Preis rasch. Soll es ein vollgefedertes Mountainbike sein, ist man ebenfalls schnell auf dem Vielfachen. Wünschen Sie selbiges gar mit einem Elektromotor, landen Sie unweigerlich bei mehreren tausend Franken. 

Auch der Preis für eine Website ist von zahlreichen Faktoren abhängig. So lange ich diese nicht kenne, kann ich keine seriösen, fairen Preise angeben. 

Es leuchtet den Fragenden dann auch immer ein, dass eine einfache Website, die nur aus einer Seite besteht und drei Bilder beinhaltet, sicher günstiger ist als eine Website mit 10 Unterseiten und jeder Menge Bilder. 

Und die wiederum ist günstiger, wenn man ein bestehendes Design übernehmen und lediglich anpassen muss, als wenn man ein Design von Grund auf komplett individuell erstellen soll. 

Die Kosten für das Erstellen einer Website hängen also unter anderem davon ab, welche Ansprüche man als Kunde hat, wieviel Individualität gewünscht wird und wie umfangreich ein Webauftritt werden soll. 

Warum gibt’s dann Anbieter mit Festpreisen?

Es gibt tatsächlich Agenturen, die für Websites Fixpreise anbieten. Warum können die das und Zweitbüro nicht? Das ist weniger eine Frage des Könnens, sondern des Wollens.

Nun, nehmen wir mal an, wir sprechen statt über Websites über ein Mittagessen. Sie besuchen ein Restaurant, das ein Mittagessen immer zum Festpreis, ohne vorher zu wissen, was der Gast überhaupt möchte. 

Das heisst, derjenige, der Spaghetti Napoli wählt, zahlt gleich viel wie derjenige, der sich für ein Filet mit hausgemachten Spätzli und Gemüse entscheidet. Kann das aufgehen?

Ja, das kann man lösen. Aber der Wirt muss so rechnen, dass er im schlechtesten Fall (viele nehmen das Filet) noch eine Gewinnmarge hat. Mit dem Resultat, dass derjenige, der sich für die günstigen Pasta entscheidet, einfach deutlich mehr zahlt, als eigentlich nötig wäre. 

Jede Firma muss Gewinn machen. Wenn man für Arbeiten, die sehr kundenspezifisch und individuell sein sollen, im Voraus einen Fixpreis festlegen muss, hat man zwei Möglichkeiten (beide sind für den Kunden nicht optimal): 

Entweder man legt den Preis so hoch an, dass man mit grösstmöglicher Wahrscheinlichkeit einen Gewinn macht. Oder man legt den Rahmen so strikt fest, dass sich der Aufwand sehr genau schätzen lässt. 

Im ersten Fall zahlt der Kunde vermutlich mehr, als nötig gewesen wäre. Im zweiten Fall bekommt der Kunde letztlich vielleicht nicht ganz das, was er sich wünschte und man hat Diskussionen, weil der Kunde noch etwas möchte, was man nicht im Fixpreis vorgesehen hat. 

Deshalb finden Sie bei mir keine Fixpreise. Ich strebe eine Partnerschaft an, bei der man mit offenen Karten spielt und gemeinsam das Optimum aus Aufwand und Budget holt. Das kann ich nur, wenn ich jedem Kunden zuhöre. Denn jeder hat ein anderes Budget und vor allem andere Bedürfnisse.

Trotzdem kann man natürlich Richtwerte angeben, zu welchem Preis sich ein professioneller Internetauftritt realisieren lässt. 

Gar kein Budget

Es gab sie schon vor 15 Jahren, die Anbieter, die es kostenlos ermöglichten, eine eigene Homepage ins Internet zu stellen. Heute heissen sie anders und ihr Funktionsumfang ist mitunter beeindruckend. 

Damit gelingt es auch einem Anfänger, eine ansprechende Website auf die Beine zu stellen. Viele lassen sich davon blenden und übersehen die Schwachstellen dieser Lösungen.

  1. Ihre Zeit ist zu wertvoll, um Sie in Dinge zu stecken, die nicht zu Ihrem Kerngeschäft gehören. Auch wenn die Baukästen einfach sind, braucht es viel Zeit, um sich einzuarbeiten. Bis man die Software kennt und die Seite erstellt hat, geht schnell eine Woche oder mehr vorbei. Diese Zeit hätte man besser damit verbracht, Kunden zu gewinnen oder Umsatz zu generieren.
  2. Sie binden sich an einen Anbieter. Denn die kostenlosen Pakete sind immer nur Köderangebote. Schnell reichen die Funktionen nicht mehr. Nur schon um eine eigene Domain einzubinden muss man meistens auf ein kostenpflichtiges Paket wechseln. Wer erst mal alles bei Anbieter X aufgebaut hat, wechselt nicht mehr so schnell und zahlt lieber immer noch mehr. Denn die Anbieter sind nicht untereinander kompatibel. Ein Wechsel würde bedeuten, die ganze Seite neu zu erstellen.

Kostenlose Baukästen sind deshalb – wenn überhaupt – etwas für private Basteleien, aber sicher nichts für ernsthafte Auftritte von professionellen Unternehmen. 

Aber wie sieht’s dann aus mit den kostenpflichtigen Angeboten dieser Baukasten-Anbieter?

Taschengeld-Budget

Sie sind wirklich bereit, zwei Wochen oder mehr in Ihre Website zu investieren? Dann spielen Sie vielleicht mit dem Gedanken, einen dieser Anbieter von Baukasten-Systemen zu wählen und eine Monatsgebühr zu bezahlen. 

Es ist kaum möglich, alle Anbieter auf dem Markt zu analysieren. Aber wenn man sich auf die grösseren drei, vier konzentriert, dann findet man Preise ab ca. 5 Euro pro Monat. Das klingt nach wenig. Man bekommt dafür aber auch nicht viel.

Wenigstens kann man damit seine eigene Domain verknüpfen und in dieser Hinsicht professionell auftreten. Vorsicht ist geboten beim Buchen der Domain direkt über den Anbieter. Da werden mitunter überhöhte Preise verlangt. 

Damit lässt sich sicher arbeiten. Aber in Bezug auf Einzigartigkeit darf man keine Ansprüche haben. Die Designs sind sauber und ansprechend, mehr nicht. Ausserdem: Das Problem, dass Sie Ihre fertige Seite nicht mehr so einfach zu einem anderen Anbieter zügeln können, bleibt leider bestehen.

Und die Funktionalität ist selbstverständlich immer noch eingeschränkt: Beim einen Anbieter ist es vielleicht die Bandbreite, beim anderen die Auswertungsmöglichkeiten oder die fehlende Möglichkeit, einen Shop oder Downloadbereich einzufügen. 

Nun ist aber bekannt, dass die Ansprüche mit der Zeit wachsen. Damit steigen unweigerlich auch die monatlichen Kosten, weil das nächsthöhere Paket gebucht werden muss.

Zwar wird es mit einem oder vielleicht zwei Zusatzpaketen noch immer nicht unerschwinglich. Aber man ist mit den monatlichen Kosten schnell gleich hoch oder höher als mit einer professionellen Website auf dem eigenen Server, unabhängig von irgendwelchen Anbietern.


WordPress Basiskurs mit allem Drumherum
Wer für sein Unternehmen kaum Geld ausgeben möchte und tatsächlich bereit ist, die ganze Arbeit selber zu machen, sollte sich unbedingt den WordPress Basiskurs anschauen. 

Für gerade mal CHF 225 Investition und CHF 90 Jahreskosten (inkl. Domain, zzgl  MWST) hat man eine eigene Website auf einem schnellen Schweizer Server und unterliegt keinerlei technischen Einschränkungen! Schreiben Sie mir an hello@zweitbuero.ch, wenn Sie dieses Angebot interessiert. Oder holen Sie sich gleich die „geheime“ Probelektion.


Mini-Budget: 1’000 bis 2’000 Franken

Wenn ich hier von einem Mini-Budget rede in Verbindung mit einem Webauftritt, dann meine ich bereits den professionellen Rahmen. Dazu gehören selbstverständlich die eigene Domain, mindestens eine E-Mail-Adresse und eine individuell erstellte Seite für Ihr Unternehmen. 

Mit CHF 1’000 bis 2’000 lassen sich massgeschneiderte One-Pager-Lösungen realisieren, die auf Standardlösungen zurückgreifen, dabei im Resultat aber völlig einzigartig aussehen und in Design und Farbe optimal zu Ihnen passen. 

Wenn Sie nur eine simple Online-Visitenkarte benötigen (mit einem Textabsatz über Ihre Dienstleistung, über sich selbst und ein Kontaktformular), kann es auch noch etwas günstiger sein. Gleichzeitig kann der Preis leicht höher zu liegen kommen, wenn sie mehr Bilder haben oder z.B. ein anspruchsvolles Umfrageformular benötigen. 

Das erhalten Sie sicher für ein Mini-Budget

  • One-Pager mit drei bis fünf Abschnitten (Produkte/Dienstleistung, über mich, Anfahrt, Öffnungszeiten und ähnliches
  • Kontaktformular
  • Vier bis sechs Bilder
  • Profi-CMS
  • Responsive Design

Midi-Budget 2’000 – 4’000 Franken

Für umfangreichere Lösungen muss der Webdesigner mehr Zeit investieren. Und die Zeit ist üblicherweise der grösste Kostentreiber. Es liegt in der Natur der Sache, dass man länger braucht, um ein Dutzend Seiten zu erstellen, als nur zwei, drei.

Mehr Seiten bedeutet normalerweise auch, dass mehr Bildmaterial vorhanden ist und sinnvoll aufbereitet und integriert werden soll. 

Firmen, die bereits eine Website hatten und ein Redesign wünschen, wissen in der Regel schon um die Vorzüge eines Webauftritts. Und sie haben vielleicht auch schon von den Möglichkeiten gehört, die sich dank einer Website bieten. 

Wer das Optimum aus seiner Homepage holen will, der integriert einen sogenannten Verkaufsfunnel (oder mehrere). Auch Besucher, die die Seite nur einmal besucht haben, lassen sich so vielleicht später wieder kontaktieren. 

Klar spielen die Anforderungen auch in dieser Kategorie eine grosse Rolle. Aber Websites in dieser Preisspanne weisen meist fünf bis zehn Seiten / Unterseiten auf, verfügen über einen News- oder Blog-Bereich und detaillierte Vorstellung der Produkte und/oder Dienstleistungen.

Das erhalten Sie sicher für ein Midi-Budget

Wie Mini-Budget, jedoch zusätzlich/abweichend:

  • umfangreicher One-Pager oder Webauftritt mit vier bis acht Seiten / Unterseiten (Produkt A, Produkt B, Anleitungen, über mich, Anfahrt, Öffnungszeiten und ähnliches)
  • News- / Blog-Bereich
  • ca. zwei Bilder pro Seite

Maxi-Budget 4’000 – 10’000 Franken

Wenn der Inhalt, den Sie auf Ihrer Website anbieten wollen, sehr umfangreich ist und Sie ein hohes Mass an Individualität benötigen, dann sind Sie ungefähr in dieser Preisklasse unterwegs. 

Für solche Beträge lassen sich Websites erstellen, bei denen viele Vorlagen für unterschiedliche Seiten (z.B. Team, Produkte, Testimonials, etc) individuell kreiert werden sollen und nur wenig auf vorhandene Design-Vorlagen zurückgegriffen wird. 

Ebenfalls in diese Preisklasse fallen Seiten, die über die Jahre z.B. bei einem Baukasten-Anbieter gewachsen sind und nun komplett auf ein professionelles CMS gewechselt werden müssen. 

Wenn eine Agentur den Inhalt von 50 Seiten kopieren und auf der neuen Plattform manuell gestalten muss, braucht das einfach Zeit. Deshalb lieber von Anfang an auf einem ‘offenen’ System arbeiten, bei dem man Inhalte problemlos übernehmen kann. 

Wenn Sie gerade ein Unternehmen gegründet haben und knapp bei Kasse sind, lassen Sie sich nicht abschrecken vom Maxi-Budget. 

Es ist meistens nicht nötig, von Beginn weg Tausende von Franken in die Hand zu nehmen. Gerade als Startup fangen Sie besser lieber klein an. Nach ein paar Monaten Geschäftstätigkeit kommen fast immer neue Ideen, die man auch noch auf die Website packen möchte. 

Eine Website muss nicht statisch sein. Da kommen manchmal neue Dienstleistungen oder Produkte hinzu während anderes verschwindet. So entwickelt sich Ihre Website nach und nach mit Ihrem Geschäft. 

Das erhalten Sie sicher für ein Maxi-Budget

Wie Midi-Budget, jedoch zusätzlich/abweichend:

  • umfangreicher Webauftritt mit zehn oder mehr Seiten / Unterseiten 
  • bei Bedarf mehrere Bilder pro Seite
  • aufwändiger erstellte individuelle Seitenvorlagen

Zusammenfassung

Jetzt habe ich mir so Mühe gegeben, trotzdem wissen Sie jetzt im Prinzip immer noch gleich viel, wie zu Beginn: Der Preis einer Website hängt von vielen Faktoren ab und die Preisspanne ist gross. Wie bei den Fahrrädern halt. Oder den Autos. 

Für eine einseitige Homepage sollte man ca. CHF 1’500 rechnen, eine simple Landing Page kann auch schon für wenige hundert Franken erstellt werden. 

Für eine mehrseitige Website kalkuliert man sinnvollerweise mit etwa CHF 3’500. Und für sehr umfangreiche oder individuelle sind es dann eher CHF 5’000 und mehr. 

Nach oben ist die Skala – Sie ahnen es bestimmt – fast unbeschränkt offen. Wobei das dann oftmals Geld ist, das man streng genommen nicht mehr für die Website bezahlt, sondern für Animationen, kundenspezifische Programmierungen, Videofilmer und ähnliches.

Wenn Sie mehr zum Thema wissen möchten oder ein Gespräch wünschen, melden Sie sich doch unverbindlich. Gerne gehe ich auch den umgekehrten Weg: Sie sagen mir, was Sie erreichen wollen und wie hoch Ihr Budget ist. Ich schlage dann vor, wie Sie meiner Meinung nach am besten vorgehen.

Schliesslich behaupte ich ja, dass ich Webdesign für jedes Budget anbiete.

Sie erreichen mich per E-Mail: hello@zweitbuero.ch

*) Homepage wird hier als Synonym für Website verwendet, obwohl damit in der Fachsprache lediglich die Startseite eines Webauftritts gemeint ist. 

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